Leipzig ist für mich mehr als ein Ort. Es ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, in der ich arbeite und bis heute lebe. Hier habe ich Verantwortung übernommen – in Unternehmen, in Projekten, im Ehrenamt. Und ich habe erlebt, was diese Stadt stark macht: ihre Menschen, ihre Energie, ihre Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden und sich auch mal die ganz großen Dinge zuzutrauen.
Ich kenne Leipzig, als wäre es mein zweites Ich. Aus dem Alltag, aus der Wirtschaft, aus den Medien, aus dem Sport. Alles ist mir vertraut, denn ich habe vieles miterlebt, was uns heute ausmacht. Genau deshalb möchte ich den nächsten Schritt gehen und mit meiner Führungserfahrung und dem „Leipziger Herzblut“ alles dafür tun, dass unsere Stadt wieder vorankommt.
Für mich steht Leipzig für Heimat, besondere Menschen, ungewöhnliche Wege, viel Zusammenhalt, gemeinsames Voranbringen. Hier bin ich aufgewachsen, hier wohnt meine Familie, hier lebe ich für meine Arbeit und die Stadt.
Es ist großartig, wenn man sich aktiv für die eigene Stadt einbringt, ganz gleich in welcher Rolle. Und damit meine ich nicht mich, sondern uns alle. Zeit, dass wir das wieder viel mehr zusammen tun. Mit gemeinsamen Ideen, Zielen und einem Sinn für unsere Stadt.
Wirtschaft ist für mich kein abstraktes System, sondern konkretes Tun. Wo wollen wir hin – und was müssen wir dafür anpacken, um dorthin auch zu kommen?
Ich trage Verantwortung in Leipziger Unternehmen und Wirtschaftsverbänden, und weiß: Unsere Wirtschaft ist der Kern und die Basis dafür, dass es Leipzig gut geht. Deshalb muss unsere Wirtschaft wieder besser werden, damit es der Stadt besser geht.
Medien zeigen, was wichtig ist. Sie helfen uns, Dinge einzuordnen und auch andere Menschen unserer Gesellschaft besser zu verstehen. Ich habe viele Jahre erlebt, wie wichtig es ist, auch Kompliziertes möglichst klar und verständlich zu erklären – ob bei meiner Arbeit im MDR oder heute in der Lehre.
Ich möchte deshalb immer gut erklären, Standpunkte berücksichtigen und zeigen: So kann’s funktionieren. Denn Kommunikation ist dann gut, wenn sie Menschen erreicht.
Sport bringt uns zusammen. Schafft Momente, an die wir uns erinnern. Erzeugt eine ganz besondere Identifikation und neues Selbstbewusstsein. Ich durfte das schon häufiger auf die Beine stellen – bei Leipzigs Olympiabewerbung, beim FIFA Fan Fest oder einigen internationalen Sportevents in Leipzig und im Ausland. Diese besondere Energie macht Sport für mich so einzigartig – und so wichtig für Leipzig.
Sich ehrenamtlich in Leipzig zu engagieren, ist für mich ein ganz normaler Teil meines Lebens. Ich bringe mich ein, gestalte mit, übernehme Verantwortung – oft im Hintergrund, aber immer nah an den Menschen. Ob in Kultur, Sport oder Wirtschaft: Es geht darum, Dinge zu starten, zu erhalten, und weiterzuentwickeln – ob beim Leipziger Stadtbad oder beim Handballclub Leipzig.
Leipzig lebt davon, dass sich Menschen engagieren. Das gilt auch für mich – und das mach ich gerne.
Seit über 140 Jahren ist der KONSUM Leipzig für die Menschen in Leipzig da. Als Versorger, aber unbedingt auch als aktiver Unterstützer vieler sozialer und kultureller Projekte in der Stadt. Gemeinsam mit Michael Faupel und über 1.000 Mitarbeitern modernisierte ich als Vorstand das Unternehmen nachhaltig und machte den KONSUM fit für die Zukunft.
Honorarprofessur für Medienmarketing an der Hochschule Mittweida, bei der ich Studenten viel Praxiswissen weitergeben kann.
Wirtschaft ist immens wichtig: Als Vize-Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig bin ich nah an Leipzigs Mittelstand und vertrete aktiv seine Interessen.
Ein weiteres visionäres Projekt: die Stadthafen Leipzig GmbH, mit der ich als Geschäftsführer im Tandem mit dem Weltmeister im Kanuslalom Jan Benzien Leipzigs als Wasserstadt entwickle.
Als MDR-Unternehmenssprecher und Hauptabteilungsleiter Kommunikation und Marketing verantwortete ich die Kommunikation und den Auftritt des Mitteldeutschen Rundfunks.
Spannende Aufgaben als Head of Telepool Leipzig GmbH, wo ich für den Vertrieb der Produkte des MDR verantwortlich war.
Das Leipziger Stadtbad – eines der vielen baulichen Juwelen unserer Stadt, das die „Förderstiftung Leipziger Stadtbad“ erhalten möchte. Ich darf dort als Vorstandsvorsitzender die Arbeit voranbringen.
Das Fan Fest hat enorm zum überwältigenden Erfolg der FIFA Fussball-WM Deutschland 2006™ beigetragen. In Leipzig brachte das Fest den Augustusplatz vier Wochen lang zum Brodeln. Ich durfte die Gesamtkonzeption verantworten und war federführend bei der Organisation des Events in Leipzig mit rund 470.000 Besuchern.
Der Handball Club Leipzig richtete von 2002 bis 2004 eines der bestbesetzten Frauenhandballturniere der Welt aus: das Handball Masters. Ich durfte die Gesamtkoordination der Veranstaltung in Leipzig übernehmen.
Olympia in Leipzig – eine große Vision, die unserer Stadt viel Aufmerksamkeit brachte. Ich durfte als Geschäftsführer der Bewerbungskomitee Leipzig 2012 GmbH unsere nationale und internationale Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paraolympischen Sommerspiele 2012 managen.
Nie aufs Glatteis geführt worden bin ich (hoffentlich) als Deputy Media Officer bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2001 in Deutschland.
Der ITF Davis Cup ist der wichtigste Wettbewerb für Nationalmannschaften im Herrentennis. Ein Traum für mich als Tennis-Fan, denn ich war als Technischer Leiter mit meinem Team für das gesamte Event-Management beim Tennis Davis Cup in Leipzig (2000) und Braunschweig (2001) verantwortlich.
Großes Damentennis gibt es wirklich – zum Beispiel beim Sparkassen Cup als Teil der WTA Tour. Ich war als Director of Operations verantwortlich für die technische Organisation des Turniers.
Ich kandidiere parteilos, weil Leipzig keine ideologischen Schablonen braucht, sondern pragmatische Lösungen. Die Herausforderungen der Stadt – vom Haushalt über Investitionen bis zur Leistungsfähigkeit der Verwaltung – lassen sich nicht entlang von unterschiedlichen Parteiprogrammen lösen.
Als parteiloser Kandidat bin ich keiner Linie verpflichtet, sondern ausschließlich der Sache. Und unserer Stadt. Entscheidungen messe ich an ihrer Wirkung für Leipzig – und nicht daran, ob sie in einem Parteiprogramm auf Seite 27 stehen.
Ich weiß aus unterschiedlichen Funktionen erlebt, wie viel möglich ist, wenn man Dinge klar entscheidet und gezielt angeht. Und das ist etwas, das unserer Stadt seit langem fehlt. Da blutet mir das Leipziger Herz – das kann so nicht weitergehen. Wenn wir jetzt nicht strukturiert handeln, verlieren wir an Tempo und Gestaltungskraft. Und darunter leidet dann die ganze Stadt. Das kann einfach nicht sein.
Ich kandidiere also nicht aus parteipolitischem Ehrgeiz, sondern aus dem besten aller Gründe: Um als geborener Leipziger mit voller Überzeugung und ganzem Herzen unsere Stadt wieder voranzubringen.
Für mich lesen sich typische Wahlprogramme mehr wie ein Wunschzettel. Fernab der machbaren Realität und weit weg von dem, was die Leipziger wollen und brauchen.
Ich denke lieber in der Kategorie „Umsetzungsplan“ – entwickelt im Dialog, aber getragen von klaren Prioritäten und realer Machbarkeit von Haushalt und Verwaltung.
Was das nun genau heißt? Ich habe ein starkes Team mit starken Ideen hinter mir. Aber ich will vor allem mit den Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Institutionen von Leipzig sprechen. Denn die Themen für unsere Stadt müssen auch aus der Stadt kommen – und nicht nur von oben definiert werden.