Unsere Stadt hat Ideen, Energie und Menschen, die anpacken wollen. Nur: Wir machen daraus zu wenig. Seit vielen Jahren dauern Entscheidungen zu lange. Die Verwaltung versteckt sich hinter „geht nicht“ und „können wir nicht“. Unser Mut ist in eine Schublade gewandert, für die niemand mehr den Schlüssel hat. Und dann erreicht man natürlich den jetzigen Status: großer Stillstand und keine Ideen.
Das ist ein Führungsproblem. Und deshalb muss sich die Führung von Leipzig grundlegend ändern.
Ich möchte, dass unser Leipzig wieder handlungsfähig wird. Dass wir klarer entscheiden und schneller umsetzen Dass wir zusammenhalten und Dinge angehen, die man einer Stadt niemals zugetraut hätte. Dass wir nicht die Kluft in unserer Stadt vergrößern, sondern das Wohl für alle im Blick behalten.
Deshalb trete ich an, ganz bewusst ohne Parteibuch. Ich möchte nicht der Linie einer Partei folgen. Sondern der Linie der besten Entscheidung für unsere Stadt.
Ich bin Ihr überparteilicher Kandidat. Das bringt genau die Vorteile, die Leipzig jetzt so dringend braucht.
Ich muss nicht das Programm einer Partei erfüllen. Mein einziger Maßstab ist das Wohl von Leipzig.
Ohne Parteifarbe gibt es mit mir kein „wir gegen die anderen“. Ich kann mit allen Fraktionen arbeiten – pragmatisch und lösungsorientiert.
Als habe ein Macher-Gen und bin es gewohnt, Ziele klar zu definieren – und sie zu erreichen. Für Leipzig heißt das: entscheiden, umsetzen und liefern.
Viele Leipziger merken es im Alltag: Dinge dauern zu lange. Wichtige Dinge von Wohnen bis Verkehr werden ausgebremst oder falsch entschieden. Parteien blockieren sich gegenseitig. Und am Ende passiert weniger, als eigentlich möglich wäre. Oder gar nichts. Das frustriert – und es kostet Vertrauen.
Ich bin überzeugt: Es liegt ganz viel an den Menschen in den jeweiligen Positionen, ob etwas gelingt oder nicht. Und an deren Haltung. Deshalb möchte ich, dass Leipzig wieder schneller wird. Kooperativer handelt. Klarer entscheidet. Und Dinge auch wirklich umsetzt.
Leipzig war schon immer dann stark, wenn wir uns etwas zugetraut haben. Dieser positive Größenwahn hat sich in negative Kleinmut verwandelt.
Aber Mut und die Grundstimmung für ein starkes Miteinander sind immer noch da. In den Menschen, in Initiativen, in neuen Projekten. Was fehlt, ist eine Stadt, die diesen Mut aufnimmt und nach vorn trägt. Die früh entscheidet. Die Raum gibt für Neues – und den Willen hat, Dinge groß und konsequent zu denken. Oder wann haben Sie zuletzt gesagt, dass Leipzig etwas besonders gut gemacht hat? … Eben.
Eine funktionierende Stadt braucht Menschen, die entscheiden – und den Mut haben, es umzusetzen.
Wenn wir vorankommen wollen, müssen wir auch mal Tatsachen schaffen. Und ungewöhniche Wege gehen. Alles andere hält uns nur auf.
Beschlüsse dürfen kein Zwischenstopp sein, sondern der Startschuss. Und dann brauchen wir Tempo, Tempo, Tempo.
Gute Politik zeigt sich im Alltag der Menschen. Es zählt, was sich wirklich verbessert – und was funktioniert.
Wirtschaft ist nichts Abstraktes. Sie entscheidet ganz konkret darüber, ob Arbeitsplätze entstehen und gehalten werden. Bestimmt merken aber auch Sie: Es wird schwieriger. Entscheidungen ziehen sich, Chancen gehen verloren, Arbeit wird knapper. Die Folge: Die Stadt kann ihre Kosten wegen weniger Steuereinnahmen nicht gegenfinanzieren und muss deshalb überall Leistungen kürzen.
Das tut weh. Wir dürfen uns aber nicht mehr ausbremsen, sondern brauchen bessere Rahmenbedingungen, schnellere Genehmigungen, mehr Vernetzung, mehr zusammen vorankommen. Wenn es Leipzig gut gehen soll, muss es auch den Menschen gut gehen, die hier arbeiten und Verantwortung tragen.
Leipzig wächst und steht zugleich unter Druck. Das verschärft die Unterschiede. Zwischen Stadtteilen, zwischen Lebensrealitäten, zwischen denen, die vielleicht noch mitkommen – und denen, für die es schwieriger wird.
Das darf nicht sein. Nicht bei uns. Aber Zusammenhalt entsteht nicht von allein. Es geht darum, dass die Leipziger sich gesehen fühlen. Dass ihre Themen ernst genommen werden und sie dabei mitenscheiden dürfen. Dass wir unsere soziale Infrastruktur erhalten. Und dass unsere Stadt ein Ort bleibt, an dem wir nicht nebeneinander leben, sondern miteinander.
Gute Ergebnisse brauchen klare Worte. Sagen Sie mir, was gut funktioniert – und wo es hakt. Lob, Kritik, konkrete Ideen: Ich möchte hören, was Sie bewegt.